Internationaler Schüleraustausch

Das wichtigste aus der entsprechenden Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht:
Maßnahmen des internationalen Schüleraustauschs sind gegenseitige länderübergreifende Besuche von Klassen, anderen Schülergruppen oder einzelnen Schülerinnen und Schülern, bei denen die Teilnehmenden das Schulwesen und die Gesellschaft des Partnerlandes kennenlernen und während des Auslandsbesuchs in der Regel im familiären Umfeld des Austauschpartners leben.

Es werden zwei Formen des internationalen Schüleraustauschs unterschieden:

  • Klassenaustausch oder Austausch von Schülergruppen
    Dieser Austausch findet in der Regel auf Grund eines Partnerschaftsverhältnisses zwischen einer bayerischen und einer ausländischen Schule oder im Rahmen von Städte- oder Regionalpartnerschaften statt. Schulpartnerschaften müssen nicht formell festgelegt, sollten jedoch auf Kontinuität und Gegenseitigkeit angelegt sein. Nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit wird der Besuch einer bayerischen Klasse oder Schülergruppe durch den Gegenbesuch einer ausländischen Klasse oder Schülergruppe erwidert. Dieser Austausch ist eine Schulveranstaltung; Organisation und Betreuung obliegen der Schule.

    In den Abschlussklassen der Beruflichen Oberschule findet ein Austausch von Klassen oder Schülergruppen nur in begründeten Ausnahmefällen statt. In der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule darf die fachpraktische Ausbildung (fpA) durch den Austausch nicht verkürzt werden.
    Daher kommt für unsere Schülerinnen und Schüler nur die fpA im Ausland oder der nachfolgend beschriebene Einzelaustausch in Betracht.
  • Einzelaustausch (individueller Schulbesuch im Ausland)
    Einzelne Schülerinnen und Schüler besuchen für mehrere Wochen oder Monate regelmäßig eine Schule im Gastland; dabei sind sie in der Regel in Familien untergebracht. Nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit wird nach Möglichkeit eine ausländische Schülerin oder ein ausländischer Schüler als Gast in die deutsche Familie aufgenommen. Der Einzelaustausch ist keine Schulveranstaltung.
    Einzelne Schülerinnen und Schüler können während des Schuljahres beurlaubt werden, wenn während der Beurlaubung eine ausländische Schule regelmäßig besucht wird, die der von der Schülerin bzw. dem Schüler besuchten Schulart entspricht, und wenn die durch den Auslandsaufenthalt zu erwartenden Vorteile eindeutig überwiegen. Die Schülerinnen und Schüler müssen vor Antritt des Auslandsaufenthalts gegenüber der abgebenden Schule in Bayern nachweisen, dass sie während des Auslandsaufenthalts als Gastschülerinnen bzw. -schüler an der ausländischen Schule aufgenommen werden. In den Austausch können bei beruflichen Schulen neben dem Besuch der ausländischen Schule auch Betriebe einbezogen werden. Die zusätzliche aktive Beteiligung am Schulleben der Gastschule sollte Bestandteil des Auslandsaufenthalts sein.
    Hinweis zum Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherungsschutz:

    • Während des Auslandsaufenthalts besteht kein Schutz durch die gesetzliche Schülerunfallversicherung, weil eine Maßnahme des Einzelaustauschs keine Schulveranstaltung ist.
    • Es liegt in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schülerinnen und Schüler zu überprüfen, ob ihre Krankenversicherung auch die Kosten einer Erkrankung im Ausland einschließlich eines eventuellen Rücktransports deckt, und sich die für das jeweilige Land notwendigen Bescheinigungen zu besorgen.
    • Insbesondere mit dem Blick auf die Einbeziehung von Betrieben wird auch ein Haftpflichtversicherungsschutz empfohlen.

Maßnahmen des internationalen Schüleraustauschs sind zu unterscheiden von Schülerfahrten ins Ausland.

Im Schuljahr 2016/17 wurde in der Zeit vom 19./20.03. bis 31.03/01.04.2017 die Beurlaubung einer kleinen Schülergruppe aus der FOS 11 bzw. einer Vorklasse für den Besuch des Istituto Tecnico Industriale Statale Enrico Fermi in Modena/Italien durchgeführt.

Auch im aktuellen Schuljahr 2017/18 kommt die bewährte Zusammenarbeit mit der Schule in Modena erfreulicherweise wieder zustande.

im Jahr nach der Berufsausbildung

Go Europe!

Soziale und fachliche Kompetenzen erweitern, Fremdsprachen verbessern, Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt entdecken!

Schülerinnen und Schüler mit Berufsausbildung an unserer Schule, können für die Durchführung eines drei- bis vierwöchigen Betriebspraktikums im europäischen Ausland weitreichende finanzielle und organisatorische Unterstützung erhalten, wenn das Betriebspraktikums im Zeitraum eines Jahres nach dem Ende der Berufsausbildung stattfindet.

Reisezeitraum: im Frühjahr 2017, z.B. Pfingstferien (03.-18.05.2017) + max. 2 Wochen; Reiseziel: z. B. Derry (Nordirland, UK)

für die Maßnahme war zunächst ein von der Schulleiterin der BO Traunstein, Frau OStDin Barbara Spöttl, geführtes Konsortium, dem außer der BO Traunstein und BO Wasserburg die BS I Traunstein und die BS mit BFS Freilassing beigetreten waren. Dieses Konsortium hatte

geschlossen.

Damit konnten im Rahmen eines auf die Zeit zwischen 01.07.2014 und 30.06.2016 ausgelegten Projektes “Go Europe! – Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt entdecken” bis zu 20 unserer Schülerinnen und Schüler für ein mindestens vierwöchiges Betriebspraktikum im europäischen Ausland ein Stipendium erhalten.

Durch eine Vereinbarung mit Vertretern der GEB (Frau Neide Pedro und Herr Gunther Ring) können Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Schuljahr 2016/17 nach erfolgreicher Bewerbung über die GEB in ein gefördertes Programm aufgenommen werden.

Für die Zeit zwischen 01.07.2017 und 30.06.2019 hat unsere Schule mit Unterstützung der GEB einen eigenständigen Förderantrag bei der NA beim BIBB gestellt. Die Förderentscheidung erfolgt dann voraussichtlich im Mai 2017.

Hinweise Antragsstellung 2017

Sie bewerben sich als “Free-Mover” auf das Stipendium und organisieren den gesamten Auslandsaufenthalt (Reise, Unterkunft, Praktikum) selbst. Vorbereitet werden Sie durch erfahrene Fachkräfte, die Sie aus Deutschland heraus unterstützen und begleiten sowie durch ein verpflichtendes eintägiges Vorbereitungsseminar in Oberbayern (kostenlos/Termin voraussichtlich Mitte März 2017). Diese Möglichkeit als „Free-Mover“ sollten Sie nur nutzen, wenn Sie sicher sein können, Unterkunft und Praktikum selber organisieren zu können (zum Beispiel in einer Stadt, in der Ihr Ausbildungsbetrieb eine Filiale oder einen guten Geschäftspartner hat).

Sie bewerben sich um ein Stipendium, lassen sich bei der Projektdurchführung aber durch Partnerorganisationen der GEB im Ausland unterstützen. Vorbereitet werden Sie durch erfahrene Fachkräfte, die Sie aus Deutschland heraus unterstützen und begleiten sowie durch ein verpflichtendes 1-tägiges Vorbereitungsseminar in Oberbayern (kostenlos/Termin voraussichtlich Mitte März 2017). Die Partnereinrichtungen im Ausland organisieren für Sie die Unterkunft, den Transport vor Ort und die Praktikumsstelle. Die Praktika finden in Betrieben der jeweiligen Berufsbereiche im europäischen Ausland statt und werden gemäß den Anforderungen der jeweiligen Prüfungsordnungen von erfahrenen und gut ausgebildeten Fachkräften angeleitet.

Bei den Partnerorganisationen im Ausland stehen Ihnen erfahrene Tutor/Innen in den einzelnen unten genannten Städten zur Seite, die Sie vor Ort unterstützen und beraten. Dabei sollen Sie aber keinesfalls aus Ihrer persönlichen Eigenverantwortung in der Projektdurchführung entlassen werden. Die Tutor/Innen vor Ort geben so viel Unterstützung wie nötig, damit niemand Angst haben muss, die Zeit im Ausland alleine möglicherweise nicht durchstehen zu können.

Diese Möglichkeit besteht in Derry (UK), London (UK), Perpignan (FR), Sevilla (ES), Breslau (PL) und Leeuwarden (NL).

Preise der Partnerorganisationen für jeweils 4 Wochen:

Derry: 1.514,00 Euro beinhaltet Halbpension in Derry
London: 1.660,00 Euro
Perpignan: 1.240,00 Euro
Sevilla: 1.150,00 Euro
Breslau: 1.170,00 Euro
Leeuwarden: 1.130,00 Euro

Im Preis sind enthalten:

  • Unterkunft für 4 Wochen im Einzelzimmer und Mitbenutzung von Küche und Bad. Die Unterbringung kann in einer Gastfamilie oder einer studentischen Wohngemeinschaft erfolgen. Nicht in jedem Fall sind beide Optionen vorhanden.
  • Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr vor Ort
  • Vermittlung eines Praktikumsplatzes
  • Betreuung vor Ort / Unterstützung bei Problemen durch 24 Stunden Notfall-Telefon

Höhe der Stipendien:

Die Stipendien werden als Pauschalen ausgezahlt. Sie setzen sich aus der Pauschale für die Reise und die Pauschale für die Aufenthaltskosten zusammen. Die genaue Höhe des Stipendiums lässt sich anhand dieser Fördertabelle errechnen.

Beispiel zur Pauschale für die Aufenthaltskosten

28 Tage in Ireland(14 Tage * 37 €/Tag + 14 Tage * 26 €/Tag =) 882 €

28 Tage in United Kingdom: (14 Tage * 41 €/Tag + 14 Tage * 29 €/Tag =) 980 €

Beispiele zur Pauschale für die Fahrtkosten nach

  • Derry: (ca. 2032 km) 360 €
  • London: (ca. 1200 km) 275 €

Voraussetzungen zur Teilnahme:

  • Motivation und Bereitschaft zu Flexibilität
  • Gute schulische Leistungen und eine positive Einschätzung der Schule
  • Nachweis von Kranken- Unfall- und  einer Haftpflichtversicherung, die Schäden in der Praktikumsstelle einschließt.

Bewerbungsverfahren:

  1. Sie erstellen Ihren Europass-Lebenslauf in Englisch oder in der Sprache des Landes, in das Sie reisen möchten mit Hilfe der Seite www.europass-info.de.
  2. Sie formulieren ein Motivationsschreiben (etwa eine halbe Din-A-4-Seite) in Englisch oder in der Sprache des Landes, in das Sie reisen möchten. Dieses Schreiben dient dazu, potentielle Praktikumsbetriebe im Ausland über Ihre Ausbildung, Ihre Sprachfähigkeit und Ihre Motivation für den Auslandsaufenthalt zu informieren.

Ihre Bewerbung mit den beiden Dokumenten richten Sie bitte ausschließlich per Email an die Ansprechperson an unserer Schule StR Florian Geiser.

Mehr zu Erasmus+:

fpA im Ausland

Aufgrund der europa- und bundesrechtlichen Vorgaben kann die fpA im Ausland nicht durch EU-Programme finanziell gefördert werden.
In begrenztem Rahmen stehen jedoch Mittel durch das Bayerische Bildungsministerium zur Verfügung.
In Anlehnung an die Förderkriterien der Erasmus+ Leitaktion 1 Mobilität in der beruflichen Aus-und Weiterbildung und Erwachsenenbildung gelten für Genehmigung und Förderung der fpA im Ausland folgende Festlegungen:

  • Die Mindestdauer für ein Praktikum in einer Partnereinrichtung beträgt 10 Arbeitstage vor Ort ohne Reisetage.
  • Lehrkräfte können zur Begleitung und Praktikumsbetreuung für minderjährige und behinderte Schülerinnen und Schüler der FOS 11 vorgesehen werden. Das Verhältnis der Begleitpersonen zu den Praktikanten sollte ungefähr im Verhältnis 1:10 stehen (Ausnahme: Begleiter für behinderte Personen können bei entsprechendem Bedarf im Verhältnis 1:1 stehen.).

FOS-Schüler in Greenville (USA) / im Greenville Technical College

In der City Hall von Greenville: Unsere Schülerinnen und Schüler mit Mayor Knox White und der Lehrkraft am GTC Renate Atzler

3 Schülerinnen und 4 Schüler der FOS 11 besuchten im Rahmen eines internationalen Schüleraustausches das Greenville Technical College (GTC) in Greenville im Nordwesten des USA-Bundesstaats South Carolina. Greenville ist eine prosperierende Stadt mit 56.000 Einwohnern und entsprechend großem Bildungsangebot.

Wegen des in der Umgebung ansässigen BMW Werks Spartanburg, des größten Autoexporteurs der USA, gibt es in Greenville auch eine Vielzahl von deutschen und europäischen Automobilzulieferern.

Wie der Bürgermeister von Wasserburg, Michael Kölbl, die amerikanischen Studenten des GTC zuvor im Wasserburger Rathaus empfangen hatte, ließ es sich auch der Mayor von Greenville, Knox White, nicht nehmen, unsere Schülerinnen und Schüler in seinem Amtssitz zu begrüßen. Mit auf dem Bild ist die Lehrkraft am GTC Renate Atzler (3. v. l.), die das Programm für Bildung und Freizeit in Greenville plante und mit unseren Schülerinnen und Schülern mit großem Erfolg durchführte.

Studenten des Greenville Technical College (USA) zu Besuch in Wasserburg

Website des Greenville Technical College GTC

BMW Werk Spartanburg

Schülerfahrten

Hierfür enthält die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus Durchführungshinweise für Schülerfahrten vom 9. Juli 2010 vielfältige Festlegungen. So auch zur Ausgestaltung des Fahrtenprogramms der Schulen.

In das Fahrtenprogramm der Beruflichen Oberschule wird seit einigen Jahren jeweils eine Schülerfahrt zum Abschluss des Schuljahres im Juli (häufig zur Jahresausstellung im Lokschuppen Rosenheim, s.u.) aufgenommen.

Im Juli 2017 wurde die Ausstellung PHARAO – LEBEN IM ALTEN ÄGYPTEN im Lokschuppen in Rosenheim besucht.

Wegen dringend notwendiger und umfangreicher Sanierungsmaßnahmen kann 2018 im Lokschuppen leider keine Ausstellung gezeigt werden.

An der Beruflichen Oberschule Wasserburg besprechen die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche für die Durchführung von weiteren Schülerfahrten mit den Lehrkräften ihrer Klasse.

In der Regel kommt es zu einer Genehmigung von weiteren Schülerfahrten, wenn das Verhalten der Klasse dies rechtfertigt und die Finanzierung der Reisekosten für die Lehrkräfte gesichert ist.